Beitragsbild (c)  Muhammed A. Mustapha auf Unsplash

Seit 25. März 2025 ermöglicht das Projekt der 1450 Wien in Kooperation mit dem FSW, dem Arbeiter Samariter Bund sowie dem WIGEV eine digitale Notfallversorgung für Bewohnerinnen von Pflegeeinrichtungen der Caritas und der Häuser zum Leben.

Ziel ist, die Bewohner:innen in erster Linie vor Ort in den Pflegehäusern versorgen zu können und sie nur im wirklichen Bedarfsfall in eine Notfallabteilung transferieren zu müssen.

Per Videocall ins AKH

Im Fall einer konkreten Symptomatik meldet sich das Pflegepersonal der Pflegewohnhäuser telefonisch bei 1450. Die geschulten Mitarbeiter:innen der 1450 Wien führen eine Notfall- und Traumaabfrage durch und entscheiden im Anschluss, ob ein Telemedizinisches Einsatzfahrzeug (TEF) für den:die Bewohner:in geeignet ist. Falls ja, entsendet der Arbeiter Samariter Bund ein entsprechendes Einsatzfahrzeug.

Vor Ort versorgen die Notfallsanitäter:innen den:die betroffene:n Bewohner:in mit speziellem Diagnoseequipment. Via Tablet wird die Videokonsultation mit Notfallmediziner:innen des AKH Wien gestartet – diese entscheiden über einen Verbleib in der Pflegeeinrichtung oder eine Hospitalisierung.

Durch die korrekte Einschätzung des individuellen (Not-)Falls kann so verhindert werden, dass Bewohner:innen ihre gewohnte Umgebung unter Stress verlassen müssen, wenn es medizinisch nicht unbedingt notwendig ist. Darüber hinaus leistet das Projekt ebenfalls einen weiteren, wertvollen Beitrag zu einer sinnvollen, versorgungsgerechten Patient:innenstromlenkung.